Qualitätsentwicklung & Evaluation

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Qualitätsoffensive Köln

Die Stadt Köln startete im Juni 2018 eine „Qualitätsoffensive in allen städtischen Kindertageseinrichtungen“ und beauftragte den Arbeitsbereich Qualitätsentwicklung & Evaluation des ista mit dem […]

Verantwortlich: Christa Preissing & Autor_innengruppe aus Wissenschaft und Praxis

Im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport entwickelte eine Autorengruppe unter Leitung des ISTA den ersten Entwurf Anfang 2003

Bis Frühjahr 2004 wurden die Rückmeldungen aus Praxis, Wissenschaft und Politik eingearbeitet

Im Juni 2004 wurde das BBP von allen Trägerverbänden in Berlin als Arbeitsgrundlage für alle Berliner Kitas mitgezeichnet; Veröffentlichung seit Juni 2004 im Verlag das Netz.

Seit Januar 2006 sind durch eine zwischen der zuständigen Senatsverwaltung und den Trägerorganisationen ausgehandelte Qualitätsvereinbarung (QVTAG) Ziele und Maßnahmen für eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung zum BBP für alle aus Landesmitteln finanzierte Kitas verbindlich.

Seit Juni 2008 ist das Berliner Kita-Institut für Qualitätsentwicklung (BeKi) als ein aus dem ISTA gegründetes Schwesterinstitut in der INA gGmbH von der Senatsverwaltung beauftragt, die Implementierung des BBP in allen Berliner Kitas zu unterstützen, wissenschaftliche Begleitforschung durchzuführen, über die Ergebnisse zu berichten und sie in der fachpolitischen Öffentlichkeit und im Parlament zu diskutieren (Näheres s. www.beki-qualitaet.de).

ISTA hat Materialien für die Interne Evaluation zum BBP entwickelt, diese sind von der Senatsverwaltung herausgegeben und an alle Berliner Kitas kostenlos verteilt worden.

Von ISTA bzw. BeKi qualifizierte Multiplikator_innen unterstützen Kita-Teams bei der Internen Evaluation.

ISTA-Mitarbeiterinnen, die diese Qualifizierungskurse durchführen, haben eine Arbeitshilfe für Kita-Teams entwickelt: „Werkzeugkiste für die interne Evaluation zum Berliner Bildungsprogramm“; herausgegeben von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, 2012, Verlag Das Netz.

2005 wurde das BBP mit Unterstützung der Bernard van Leer Foundation ins Englische übersetzt (Titel: Bridging Diversity). Die englische Übersetzung wurde Grundlage für Übersetzungen in weitere Sprachen: Italienisch, Griechisch, Polnisch)

Seit 2012 arbeitet eine erweiterte Autorengruppe an der Aktualisierung des BBP; Schwerpunkte sind: Arbeit mit den jüngsten Kindern, Inklusion, Bildung und Gesundheit, alltagsintegrierte sprachliche Bildung, Übergänge, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Aufgaben der Leitung und der Träger. Durch mehrere Workshops haben viele Praktiker_innen, Multiplikator-innen und Expert_innen an der neuen Fassung des BBP mitgewirkt.

Das aktualisierte BBP erscheint im Frühjahr 2014, wiederum im Verlag das Netz.

Neu: das aktualisierte BBP wendet sich explizit auch an alle Kindertagespflegestellen in Berlin.

Verantwortlich: Christa Preissing & Autor_innengruppe aus Wissenschaft und Praxis

In Anlehnung an das BBP hat ISTA für das Land Hamburg Bildungs- und Erziehungsempfehlungen entwickelt, die 2007 von der Hamburgischen Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, herausgegeben wurde.

Mit dem Eigenbetrieb der ehemals kommunalen Hamburger Kitas „Elbkinder“ arbeitet ISTA bereits seit den 1990er Jahren kontinuierlich an der Qualitätsentwicklung.

Mit Erscheinen der HBE hat ISTA im Auftrag von „Elbkinder“ entsprechende Materialien zur internen Evaluation entwickelt und in allen Kitas von „Elbkinder“ eingeführt.

In einem partizipativen Prozess mit allen Hamburger Trägerorganisationen und der senatorischen Behörde ist 2011 bis 2012 eine überarbeitete Neuauflage der HBE entwickelt und im November 2012 veröffentlicht worden. Zum Bildungsprogramm 

www.hamburg.de/kita

Verantwortlich: Christa Preissing & Autorengruppe aus Wissenschaft und Praxis

Im Auftrag des saarländischen Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft hat ISTA 2005 bis 2007 das „Bildungsprogramm für saarländische Kindergärten“ und die dazugehörigen „Handreichungen für die Praxis zum Bildungsprogramm für saarländische Kindergärten“ entwickelt. Beide Materialien sind in enger Abstimmung mit dem Ministerium, den Trägerverbänden und Elternvertretern entstanden und 2007 im Verlag das Netz erschienen.

In enger Kooperation mit Fachberater_innen aus allen Trägerbereichen und Praxisvertreter_innen hat ISTA Materialien und Verfahren für die interne und externe Evaluation zum SBP entwickelt und erprobt.

In dazugehörigen Kursen hat ISTA Multiplikator_innen zur Begleitung interner Evaluationen sowie Fachkräfte für externe Evaluationen zum SBP qualifiziert.

2008 ist, ebenfalls im Auftrag des zuständigen Ministeriums, und in Kooperation mit Donata Elschenbroich, Otto Schweitzer, Marianne Krug, Brigitte Gerhold und Miriam Tag ein das SBP ergänzendes Handbuch zur Portfolio-Arbeit entstanden. Der Schwerpunkt liegt hier auf dem Übergang von der Kita in die Grundschule. Das Handbuch zum Portfolio und der dazugehörige Film ist erschienen im Verlag das Netz: Ministerium für Bildung, Familien, Frauen und Kultur (Hrsg.) (2008): „Das Portfolio im Kindergarten – ein Entwicklungstagebuch, geführt vom Kind und seinen Entwicklungsbegleitern“. Der Film von Donata Elschenbroich und Otto Schweitzer gibt anschauliche Beispiele zur praktischen Arbeit mit dem SBP.

Verantwortlich: Jörg Ramseger, Christa Preissing & Ludger Pesch

Im Anschluss an das „Berliner Bildungsprogramm für die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen bis zu ihrem Schuleintritt“ (BBP) hat ISTA in Kooperation mit dem Institut für Schulentwicklung in der INA gGmbH das Bildungsprogramm für die offenen Ganztagsgrundschulen entwickelt. Auftraggeber waren die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, die Liga der Spitzenverbände und der Dachverband der Kinder- und Schülerläden (DaKS) in Berlin.

Die gemeinsame Beauftragung durch und die damit einhergehende intensive Diskussion zwischen den für Schulentwicklung und Entwicklung im Jugendhilfebereich zuständigen Institutionen und Verwaltungsbereichen ist ein Novum. In vielfältigen und auch spannungsreichen Abstimmungsprozessen wurde entschieden, das BBP für die offenen Ganztagsgrundschulen als Publikation einer Autorengruppe zu veröffentlichen.

2008 wurde das Berliner Bildungsprogramm publiziert: Ramseger, Jörg; Preissing, Christa; Pesch, Ludger: Berliner Bildungsprogramm für die offenen Ganztagsgrundschulen, Verlag das Netz.

Die zuständige Senatsverwaltung hat das Programm an alle Berliner Grundschulen verteilt.

Anders als das Berliner Bildungsprogram für Kinder in Tageseinrichtungen hat das „Schulprogramm“ bisher nur empfehlenden Charakter und ist nicht verbindlich.

Kitas befinden sich in einem stetigen Prozess der Qualitätsentwicklung. Die Methode der Externen Evaluation unterstützt und ergänzt die Reflexionsprozesse innerhalb des Teams. Sie stellt eine neutrale, fachliche Sicht von außen auf die Qualität der pädagogischen Arbeit in der Kita zur Verfügung. 

Die Aufgaben der Externen Evaluation bestehen darin, erreichte Qualität in der pädagogischen Arbeit in der Kita sichtbar zu machen und wertzuschätzen. Gleichzeitig unterstützen wir die Kita-Teams dabei, Möglichkeiten für die Weiterentwicklung auf Basis ihrer Qualitätskriterien zu erkennen. Empfehlungen unterstützen das Team dabei einzuschätzen, welche Entwicklungsschritte unter den je gegebenen Rahmenbedingungen als nächstes gegangen werden können. 

Das mehrperspektivische Verfahren besteht aus teilnehmenden Beobachtungen im Kita-Alltag, Fokusgruppen mit Kindern, mit Pädagog*innen, mit Leitungskräften, mit Trägervertreter*innen und mit Eltern sowie einer Dokumentenanalyse durch die/den Evaluator*in.  

Im Anschluss an die Erhebung und Auswertung der Daten führt die/der Evaluator*in ein Feedback-Gespräch mit dem Träger und dem Kita-Team. Zudem erstellt sie/er einen Bericht, in dem die bereits erreichte Qualität ausführlich beschrieben wird, Möglichkeiten zur Weiterentwicklung identifiziert und konkrete Empfehlungen für die pädagogische Arbeit gegeben werden. 
Eine achtsame und einfühlsame Zusammenarbeit mit den Kitas halten wir für grundlegend um den Prozess für die sie gewinnbringend zu gestalten. Unsere Evaluator*innen werden durch uns sorgfältig und regelmäßig geschult und verfügen über umfangreiche Praxiserfahrungen in Kitas. 


Wir verstehen uns nicht als Prüfer*innen, sondern bieten den Kitas eine externe konstruktiv-kritische Sicht in der Rolle eine*r „kritischen Freund*in“. Unsere externen Evaluator*innen arbeiten allein oder im Tandem. Sie verbringen zwei Tage in der Kita um die Perspektiven zu erheben. Im Anschuss bekommt die Kita einen aussagekräftigen Auswertungsbericht. Den Abschluss der Externen Evaluation bildet ein Auswertungsgespräch indem die*der Externe Evaluator*in mit dem Kita-Team die Stellen im Auswertungsbericht beleuchtet, die das Team besonders gefreut oder auch, über einzelne im Team sich geärgert haben. Dann setzt das Team sich basierend auf den Empfehlungen Ziele, die sie in Angriff nehmen wollen. 

Von den Kitas bekommen wir immer wieder die Rückmeldung, dass die Beteiligten die Externe Evaluation als anregend und wertschätzend empfinden.   

Die Interne Evaluation ist ein Instrument zur Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen. Sie regt dazu an, sich über den eigenen Standpunkt sowie das fachliche Handeln klar zu werden und zu einer individuellen Einschätzung der eigenen pädagogischen Arbeit zu gelangen. 
Bei diesem Verfahren reflektieren sich die Pädagog*innen kritisch anhand fachlich begründeter Qualitätsansprüche und –kriterien. Anhand von konkreten Beispielen aus der aktuellen Praxis jeder/s Pädagog*in arbeitet das Team in einer fachlich begründeten Diskussion Gelingendes heraus und nimmt Perspektiven zur Weiterentwicklung in den Blick. Daraus werden dann konkrete Ziele und Maßnahmen für die pädagogische Arbeit abgeleitet. 

Die Interne Evaluation ist ein erprobtes, systematisches Qualitätsentwicklungsverfahren um pädagogische Inhalte in die Praxis einzuführen und pädagogisches Handeln aufgrund fachlich begründeter Kriterien zu überprüfen. Es geht bei der Internen Evaluation darum, zunächst individuell und dann gemeinsam im Team, Erreichtes zu erkennen und wertzuschätzen, sowie über weniger Gelungenes nachzudenken. Dabei werden die Ressourcen der gesamten Kindertageseinrichtung sowie der einzelnen Pädagog*innen in den Blick genommen und zum Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung gemacht. Die Interne Evaluation versteht sich als ein Instrument zur Stärkung und Ermutigung jeder Pädagog*in und befördert eine an Aushandlung ausgerichtete Teamkultur. 

Weiterführende Literatur: 
Preissing/ Heller: Qualität im Situationsansatz. Berlin 2009. 
Preissing/ Boldaz-Hahn: Qualität von Anfang an. Berlin 2009. 
Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung: Werkzeugkiste Interne Evaluation. Weimar, Berlin 2010. 

Kontakt 

Institut für den Situationsansatz (ista) 
Internationale Akademie Berlinfür innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie gGmbH (INA gGmbH) 

Arbeitsbereich Qualitätsentwicklung und Evaluation 

Muskauer Str. 53 

10997 Berlin 

 

Telefon: +49 (0)30 6953 999 02 
Fax: +49 (0)30 6953 999 29 

E-Mailquasi@situationsansatz.de 

 

Katrin Macha 

(Leiterin des Arbeitsbereichs, stellvertretende Direktorin ista) 
E-Mail: macha@situationsansatz.de 

 

Alexandra Gruber 

(Mitarbeiterin) 

E-Mail: gruber@situationsansatz.de 

 

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